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16.03.2009Schichtdickenmessung – State of the art: Lack- und Korrosionsschutz-Messung mit innovativer Technologie Teil 7: Normengerechter Korrosionsschutz

Die Kosten für den Korrosionsschutz sind im Vergleich zum drohenden Wertverlust der zu schützenden Anlage und den Kosten durch Betriebsstillstand in der Regel sehr niedrig. In den USA zum Beispiel werden die jährlich durch Korrosion verursachten Gesamtkosten mit 4% des Bruttosozialprodukts (515 Mrd. Dollar) veranschlagt. (Quelle: Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik, Broschüre 2804)
Diese enorme Summe umfasst im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen in einzelnen Industriezweigen sowohl die primären Korrosionsschäden (Aufwendungen für Generalüberholungen und die laufende Instandsetzung infolge von Korrosion) als auch sekundäre Folge-Schäden (z.B. den Bruch von Fernleitungsgittermasten und dadurch verursachte Stromabschaltungen) sowie die Aufwendungen für den Korrosionsschutz und Korrosionsschutz-Kontrollen. Auch die in Deutschland durch Korrosion verursachten Kosten gehen in die Milliarden. Sie wurden (ohne sekundäre Schadenskosten) bereits vor 20 Jahren mit rund 70 Mrd. DM bzw. 4,5% des Bruttosozialprodukts angegeben. Heute sind sie deutlich höher. Bei 4% des BIP von Deutschland sind dies ca. 70 Mrd. Euro. (Quelle: Flyer Corrosion Protection der Fachhochschule Ostwestfalen in Iserlohn).
Deshalb wird dem Thema Korrosionsschutz und dessen Kontrolle durch moderne Schichtdicken-Messgeräte in der Industrie weltweit zunehmend Beachtung geschenkt. Zahlreiche Regelwerke und Richtlinien unterstützen die ständigen Bemühungen zur Vermeidung und Minderungen von Korrosionsschäden, wie beispielsweise die DIN EN ISO 12944. Diese Normen müssen ausnahmslos von Korrosionsschutzschicht-Messgeräten erfüllt werden.

Normen für die Prüfung von Schichtdicken dienen dem Schutz von Stahlkonstruktionen
Weil viele Stahlkonstruktionen eine so wichtige Funktion haben, wird in der DIN EN ISO 12944 Teil 7 „Korrosionsschutz von Stahlbauten durch Beschichtungssysteme“ die Ausführung und Überwachung der Beschichtungsarbeiten vorgeschrieben, die ausdrücklich unter Punkt 6.3 die Prüfung der Trockenschichtdicke mit Messverfahren bzw. Messprinzipien nach EN ISO 2808 beinhaltet. Diesen Standard berücksichtigt die magnetischen Messprinzipien von AUTOMATION Dr. Nix basierend auf Messung der Magnetfeldänderung unter Punkt 5.5.6 mit Hallsensoren sowie Wirbelstrom-Messprinzipien. Für die Praxis sind darüber hinaus jene Korrosionsschutz- bzw. Schichtdicken-Messgeräte besonders vorteilhaft, die einfach zu kalibrieren und zu handhaben sind.
Einfache und zuverlässige Bedienung der robusten, alltagstauglichen Handmessgeräte zur Schichtdickenmessung von AUTOMATION Dr. Nix ist aber nur eine der wichtigen Voraussetzungen für ihren sinnvollen Einsatz im Qualitätsmanagement von Großprojekten.

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