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15.06.2009Dokumentation von Lackschichtdicken bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen - Teil 2 von 3 - Anforderungen an ein modernes Schichtdicken-Mess-System wie das neue CarCheck System von AUTOMATION

An ein modernes Mess-System werden die verschiedensten Anforderungen gestellt: Die wichtigsten sind hierbei einfache Bedienbarkeit des gesamten Systems und Datensicherheit für die gespeicherten Messwerte.

Wichtig ist vor allem die Betrachtung des gesamten Prozessablaufs, von der Planung der Fahrzeugprüfung über die Messung bis hin zur Auswertung und Archivierung der Dokumentation.

In vielen Fällen wird eine solche Fahrzeugprüfung bereits am Schreibtisch vorgeplant. Das heißt, für die Durchführung der Prüfung sind bereits alle relevanten Fahrzeugdaten verbindlich vorgegeben.
Allerdings ist – je nach Anwendung – auch recht häufig mit spontanen Prüfungen zu rechnen, bei denen vorher nicht bekannt ist, welche Fahrzeuge vermessen werden müssen. Für diese Prüfungen muss dann die Erfassung der Fahrzeugdaten in der Nachbereitung möglich sein.

Die Prüfung selber muss sehr einfach erfolgen können. So muss der Bediener in der Lage sein, die Messjobs auch ohne aufwändige Kalibrierung durchzuführen. Die Erfassung aller Prüfpunkte muss am Auto intuitiv erfolgen können, damit die Messpunkte stets eindeutig den Fahrzeugteilen zugeordnet werden. Dabei sollte es das Messgerät auch ermöglichen, mehrere Fahrzeuge nacheinander zu vermessen, ohne dass zwischendurch Daten mit dem PC ausgetauscht werden müssen.

Die Dokumentation muss sowohl für den Laien als auch für den Fachmann verständlich sein. Die Messwerte sind so darzustellen, dass auf einen Blick erkennbar ist, wo eventuelle „Lack-Probleme“ am Fahrzeug vorliegen. Neben der reinen Auflistung der Fahrzeugdaten und Messwerte ist die Bewertung des Gutachters ebenfalls immer Teil der Dokumentation der Prüfung.

Die Dokumentation sollte heute sinnvoller weise nicht nur als gedrucktes Papier vorliegen, sondern auch als elektronisches Dokument erstellt werden können, dass exportiert und z.B. per E-Mail verschickt und gespeichert werden kann.

Da die Schadensbegutachtung häufig auch im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten steht – sei es, dass man ein Gutachten auf Grund unterschiedlicher Auffassungen über den Fahrzeugzustand erstellen lässt, sei es, dass das Gutachten angezweifelt wird – ist ein sicheres Datenhandling eine weitere Voraussetzung für den Einsatz eines modernen Schichtdicken-Mess-Systems. Daten müssen gegen Verfälschung gesichert sein und es muss auch dokumentiert werden, wer gemessen hat, wer aus den Daten entsprechende Schlussfolgerungen gezogen hat und aufgrund welcher Messwerte diese Bewertung erfolgt ist.

AUTOMATION Dr. Nix hat sich in seiner langjährigen Tradition als Spezialist der Schichtdicken-Messtechnik dieses Themas praxisgerechter Messsysteme immer wieder und speziell auch für den Einsatz bei Sachverständigen angenommen.
Mit dem weltneuen CarCheck System ist es erstmals gelungen, eine Lösung zu schaffen, die den gesamten Prüfprozess systematisch abdeckt und bei der Einführung bereits international Aufsehen erregt hat.


Messablauf bei der systematischen Lackschichtmessung mit CarCheck

In der Praxis hat es sich gezeigt, dass bei Fahrzeugen immer wieder die gleichen Problemstellen gemessen werden müssen. Dabei spielt es für die Qualitätsbeurteilung weniger eine Rolle, viele Messungen auf kleinem Raum vorzunehmen, sondern Messungen umfassend auf allen Bauteilen vorzunehmen, um so einen möglichst vollständigen Überblick zu bekommen.

Für die Begutachtung ist es in der Regel ausreichend, auf jedem Bauteil des Fahrzeugs drei Messwerte aufzunehmen. Diese drei Messungen ermöglichen es als „Basismessung“, dass man das Fahrzeug schnell vermessen kann, und trotzdem ein umfassendes Bild seines Zustandes bekommt. Sollte der Bedarf nach einer genaueren Kontrolle bestehen, können sich weitere Messungen anschließen. Hier hat sich gezeigt, dass mit einer „Intensivmessung“, bei der sechs Messungen je Bauteil vorgenommen werden, weitere Problemstellen aufgedeckt werden können.

Die Messpunkte werden dabei in einem Gitter angeordnet. Der Benutzer muss bei der Messung durch das Mess-System von Punkt zu Punkt geführt werde, damit alle Stellen ordnungsgemäß und dabei bequem und schnell vermessen werden.

Autor: Dr.-Ing. Gerrit Gehnen
Technischer Leiter
AUTOMATION Dr. Nix GmbH, Köln

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