
| 06.07.2009Dokumentation von Lackschichtdicken bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen - Teil 3 von 3 - Das innovative CarCheck Mess-System
AUTOMATION Dr. Nix hat sich den Anforderungen moderner Mess-Verfahren angenommen und auf der Basis des erfolgreichen modularen Messgeräte-Systems QNix® 8500 ein komplett neuartiges Mess- und Dokumentationssystem unter dem Namen CarCheck entwickelt, das sowohl für die systematische Messung von Einzelschichtdicken in der Fahrzeugproduktion als auch für die Begutachtung von Gebraucht-Fahrzeugen geeignet ist. Nachdem schon seit fast zwei Jahrzehnten das Messgerät QNix® 1500 zum Standard zählt und das meistgebrauchte Schichtdicken-Messgerät bei Sachverständigen und Gutachtern ist, wird mit dem CarCheck System eine neue Qualität in der Messung und Dokumentation erreicht. Das CarCheck Messgerät ist mit einem graphischen Display ausgestattet, das zusammen mit einer eingängigen intuitiven Menuführung den Anwender durch den gesamten Ablauf des Begutachtungsprozesses leitet. Die eingesetzte Kombination von zwei magnetischen Messverfahren erlaubt Messungen sowohl auf Stahl als auch auf Nichteisenmetallen. Dabei sorgt die verwendete Messtechnik dafür, dass auch ohne zeitaufwändige Kalibrierung zuverlässige Messwerte ermittelt werden. Die sichere Datenspeicherung erlaubt es, auch mehrere Fahrzeuge im Messgerät zu verwalten. Man muss also nicht für jedes Fahrzeug das Gerät neu initialisieren. Diese Funktion ist für den Messablauf wichtig und spart Zeit und Kosten. Neben dem systematisch geführten Messablauf ist mit dem CarCheck Mess-System selbstverständlich auch die „traditionelle" herkömmliche Messung von einzelnen Punkten möglich. Dokumentation im CarCheck Mess-System
Das CarCheck Messgerät wird durch eine PC-Software ergänzt, die alle Aufgaben der Prüfungsvorbereitung sowie der Dokumentation und Archivierung der Prüfprotokolle unterstützt. Die Kommunikation zwischen Messgerät und PC wird über eine gesicherte Funkschnittstelle vorgenommen. Zwischen dem kompakten USB-Adapter und dem Messgerät kann der Abstand bis zu 10 Metern betragen. Die Messwerte können bei der Übertragung bis zum Abschluss der Dokumentation im Messgerät gespeichert bleiben, um Datenverluste zu verhindern. Mit einem einfachen Assistenten wird gerade der Anwender, der sich nicht täglich mit der Prüfung von Schichtdicken befasst, durch den gesamten Messprozess geleitet. Gleichzeitig ist aber auch der Zugriff auf alle Funktionen der Datenauswertung mit einer komfortablen Oberfläche möglich. Das Messprotokoll des CarCheck Systems enthält eine Graphik des vermessenen Fahrzeuges, auf dem die Schichtdickenwerte platziert werden. Dieses Protokoll kann auch als PDF Datei exportiert werden. Von Bedeutung für den Anwender ist auch, dass die Messdaten und die dazugehörende Bewertung mit einer Signatur versehen werden. So ist auch im Nachhinein immer nachvollziehbar, wer die Daten erfasst und ausgewertet hat. Die CarCheck Protokolle werden sicher in einer Datenbank abgelegt, von wo sie immer wieder aufgerufen werden können. Ebenso können aus der Datenbank Protokolle exportiert und importiert werden, um eine externe Datensicherung jederzeit zu gewährleisten. Fazit
Mit dem neuen CarCheck System steht ein modernes Mess-System zur Verfügung, mit dem der gesamte Prozess der Inspektion von Schichtdicken an einem Fahrzeug unterstützt wird - von der Planung über die Durchführung bis zur Auswertung und Dokumentation. Die einfache Bedienung erlaubt es, ohne Schulung und Training Messungen durchzuführen, auch dann, wenn man sich nicht täglich mit der Materie beschäftigt. Das von AUTOMATION Dr. Nix ausschließlich in Deutschland entwickelte und produzierte CarCheck System hat seit seiner Einführung 2008, auf Grund seiner praxisgerechten Flexibilität, außergewöhnlich große Resonanz im Inland wie auch im Ausland gefunden. Deshalb sind auch lokalisierte internationale Versionen für die wichtigsten Sprachen in Vorbereitung. Autor: Dr.-Ing. Gerrit Gehnen |
MESSE
ChinaCoat 2010
September 27–29 in Guangzhou
GICEC (Pazhou Complex)
Hall 10.2, Zone 2
Booth 10L33


